Die Chronik von Neidhartshausen 

            3500 Jahre - Zahlen und Fakten                                  

1500 - 1200 v. Chr.

Hügelgräberkulturen in Südthüringen und der Vorderrhön

750 - 80 v. Chr.

Die Kelten bevölkern die Rhön

15 v. Chr.

Die Rhön wird Germanisch

531

Untergang des Thüringer Königreiches

700

Die Gaugrafen des Tullifeldes von Nithardishusen beherrschen die Vorderrhön

ca. 720

Der heilige Bonifatius ( 673 - 754 ) soll am Taufstein die ersten Christen unserer Gegend getauft haben

744

Erpho von Nithardishusen. Ihm verdankt Neidhartshausen seinen Namen. 

829

Nidhart wird erstmals urkundlich genannt. Er gilt als Gründer und

Erbauer der Burg oberhalb von Neidhartshausen

927 - 956

Erste urkundlich belegte Erwähnung von Neidhartshausen.

In einer undatierten und nur als Abschrift überlieferten Urkunde, schenkt Sigiwart

dem Kloster Fulda  u.a. Besitzungen im Bifang Neidhartshausen (Ithharteshusono).

Nach den aufgeführten Zeugen stammt das verlorene Original aus der Zeit
des Fuldaer Abts Hadamar (927 - 956).

1116

Die Besitzungen der Grafen von Nithardishusen erstrecken sich von

Simmershausen bis Oechsen und vom Rosagrund bis nach Schenklengsfeld

in Hessen

1136

Erpho von Nithardishusen stiftet das Kloster Zella

1214

Die Grafen von Nithardishusen verkaufen den Zehntbezirk Dermbach an die

Herren vom Frankenstein

1268

Nach dem Tote von Heinrich und Friedrich, stirbt die Adelsfamilie

der Grafen - Herren - Edlen von Nithardishusen aus

Die restlichen Besitzungen gehen an das Stift Fulda

1525

Bauernaufstände im Feldatal

1569

Errichtung der ersten Kirche

1575

Die Pest wütet in der Gemeinde

1625

Wieder sterben viele Bürger an der Pest

1631

In Neidhartshausen stehen 59 Wohnhäuser

Die Einwohner betreiben Landwirtschaft und Holzschnitzerei
     

1698

Hochwasser der Felda nach Wolkenbrüchen (Wasserhose in Klings)

11 Todesopfer sind zu beklagen

9 Häuser und Scheunen werden von den Fluten mitgerissen

1722

Einweihung der neu erbauten Kirche

1741

Neidhartshausen gehört zum Fürstbistum Fulda

1780

Der "Rhön-Paulus wird auf dem Neuberg hingerichtet

1782

Goethe bereist die Rhön und durchreitet auf der Reise von Bad Salzungen

nach Zella auch Neidhartshausen

1815

Nach der Neugliederung der Fürstentümer wird Neidhartshausen dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach zugeordnet

1861

Dorfbrand - Es brennen 4 Wohnhäuser und 14 Scheunen

1866

Krieg zwischen Preußen und Bayern - Kampfhandlungen auch in und um Neidhartshausen

1880

Bau der Eisenbahnstrecke Dorndorf - Kaltennordheim (Feldabahn)

1904

Inbetriebnahme der ersten Wasserleitung

1907

Gründung des Sägewerkes, Beginn der Elektrifizierung des Ortes

1908

Die Holzschnitzerei entwickelt sich als Nebenerwerbsquelle der

Bauern in Neidhartshausen

1911

Großbrand - Es brennen 10 Scheunen

1914 - 1918

Der 1. Weltkrieg - 16 Neidhartshäuser müssen ihr Leben lassen

1920

Neidhartshausen kommt zum neu gebildeten Freistaat Thüringen

1928 - 1934

Neutrassierung und Umbau der Feldabahn auf Normalspur (1430 mm)

1934

Bau der Ortsumfahrung auf der Trasse der alten Feldabahn

     1939 - 1945

Der 2. Weltkrieg - 35 Söhne Neidhartshausens sterben sinnlos in den Schützengräben

1945

Viele Vertriebene werden im Ort untergebracht - Neidhartshausen

hat zeitweise über 400 Einwohner

1950

Gründung der "Neidhartshäuser Tanzkapelle"

1962

Bau des 1. Dorfgemeinschaftshauses  

1966

Großes Hochwasser des Schmerbaches nach einer Wasserhose

am Gläser und Waltersberg

1976

Gründung des Sportvereins "Feldatal Neidhartshausen"

 

1979

Einweihung des neuen Kindergartens

1980

Die Gemeinde verliert ihre Eigenständigkeit und gehört zu Zella

(Zella - Brunnhartshausen - Neidhartshausen)

                      1987

Sanierung des Backhauses

1990

Die Gemeinde Neidhartshausen wird wieder Eigenständig

1992

1.Dorffest in Neidhartshausen - Einweihung des Dorfplatzes

Hochwasser der Felda während des Baues der neuen Feldabrücke

1993

Neubau der Feldabrücke

1995

1. Waldfest auf der "Hohen Asch"

Einweihung des neuen Dorfbrunnens

1997

01.06.1997 - Letzte offizielle Fahrt der Feldabahn - Einstellung Personenverkehr am 31.05.1997

1999

Feierlichkeiten zum 275 jährigem Jubiläum der  Kirche Neidhartshausen

     1998 - 2000

Förderschwerpunkt Dorferneuerung

2002

Am 09. Mai - Letzte Zugfahrt der Feldabahn

2003

Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses

2007

Neidhartshausen hat 341 Einwohner und  96 Wohnhäuser

2008

Grundhafter Ausbau der Hauptstraße

2009

Bau des Festplatzes

2009

Baubeginn - "Bürgerhaus"

2010

Fertigstellung  "Bürgerhaus"

2011

Start der Initiative "Fledermausdorf"

2012

Bau des Rad- und Wanderweges auf der Trasse der ehemaligen Feldabahn

 

2014

Bau der neuen Trauerhalle

2014

Einweihung des Fledermauspfades

                      2016      Baubeginn der Zentralen Kläranlage

                     2017      Grundhafte Modernisierung der Kindertagesstätte   

 

 

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